Ruhe und Stille: Kennen Sie das noch?

Wenn Sie sich für das Ausprobieren einer ersten Bowtech®-Behandlung entschieden haben, werden Sie sich unweigerlich fragen: „Tut es weh?” Nein, die Bowen-Technik tut nicht weh, selbst wenn wir einen neuralgischen Punkt an der Oberfläche Ihres Körpers berühren.

„Aber ich komme gestresst und gehetzt von tausend anderen Terminen und Problemen zu Ihnen in die Praxis. Jetzt werden Sie mir die Muskulatur durcharbeiten und dabei mit mir über Gott oder die Welt reden?”. Nein! Ganz im Gegenteil.

Eine Bowtech®-Behandlung ist Ruhe und Stille. Wir halten die Uhr an. Sie hören keine „entspannende” Musik, kein Geplapper des Therapeuten und nicht das leise Gemurmel anderer wartender Klienten im Wartezimmer. All dies würde sich mit der Bowen-Technik nicht vertragen.

Vielmehr liegen Sie auf einer Behandlungsliege. Kurze, aber entschlossene einfache Griffe, die „bowen-moves”, werden an Ihren Körper abgegeben. Zwei, drei fingerfertige Griffe, die Sie wie ein Streicheln oder Drücken empfinden mögen und die einige wenige Sekunden dauern, spüren Sie durch Ihre leichte Bekleidung (T-Shirt etc.). Dann sind Sie für ein paar Minuten allein, denn der Therapeut verlässt den Raum, um Ihre individuelle Energie und den Einsatz Ihrer eigenen Selbstheilungskräfte nicht zu stören.

Nach einer Weile kommt der Therapeut wieder und setzt die nächsten Griffe, die er Ihnen vorher mit leiser Stimme mitteilt. Dann verschwindet er schon wieder. Diese Pausen sollen dem Körper die Zeit geben, aus den äußerlich gesetzten Reizen den optimalen Nutzen zu ziehen (siehe Bereich Technik).

Ein paar Griffe – und das war´s?

Das kommt darauf an. Schon eine einzige Behandlung kann tiefgreifende positive Verbesserungen des Gesamtzustandes auslösen und mitunter kommt eine erste Behandlung bereits zu erstaunlichen Resultaten. In aller Regel jedoch sollten einige Therapieeinheiten durchgeführt werden, um eine mittel- oder langfristige Belastung des Organismus zu harmonisieren und den gesundheitlichen Allgemeinzustand wieder ins rechte Lot zu bringen.

Warum wirkt Bowtech® so ausgezeichnet?

Generell gibt es zahlreiche Therapieformen und Methoden, die außerhalb des schulmedizinischen Weltbildes teils bahnbrechende Wirkungsweisen erzielen. Wie Sie im Bereich Technik bereits gelesen haben, bewegt sich Bowtech® heutzutage sozusagen zwischen den Welten. Zwar ist sie von der WHO als eigenständige Behandlungstechnik anerkannt, wird jedoch bei uns in Europa nach wie vor oft lapidar als „komplementäre Therapie” tituliert (denn die Schulmedizin lässt sich nicht, anders als in Australien, gerne mit alternativen Techniken gleichstellen).

Eine Bowtech® -Behandlung dauert in aller Regel zwischen 45 und 60 Minuten und sollte in einem Zeitraum von je sieben bis zehn Tagen wiederholt werden. Die Technik verblüfft durch ihre Einfachheit und ist ein wesentliches Werkzeug, die die Heilungsprozesse des Körpers erleichtern und beschleunigen kann. Es ist nicht Absicht der Bowen-Technik Gefühle auszulösen, aber immer wieder fühlen sich Klienten nach der Therapie wie befreit und erleichtert und auch ihr psychisches Gesamtempfinden erhellt sich. Bowtech® ist sicher und frei von Nebenwirkungen, deshalb kommt die Behandlung auch Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren und älteren Menschen zugute.

Noch ein Hinweis: Bowtech® stellt keine Diagnosen und kann den Arztbesuch nicht ersetzen. In Ländern, die kein Heilpraktikergesetz als Rahmenbedingung im Gesundheitswesen haben – und hierzu zählt auch Österreich – ist Bowtech® vom jeweiligen Gesundheitsamt als eigenständige Behandlungsmethode anerkannt.

„Wahre Kraft macht keinen Lärm. Sie ist nur da und wirkt.”

Albert Schweizer